Wie verdienen Foodblogger Geld? – From Blog to Business

„Und damit kann man Geld verdienen?“ ist definitiv die Frage, die mir in der letzten Zeit am häufigsten gestellt wurde. Ohne Witz, ich kann’s absolut nachvollziehen. Schließlich ist das Thema „Im Internet Geld verdienen“ für viele ein komplettes Mysterium. Deswegen verrate ich euch heute, wie ich mit meinem Foodblog Geld verdiene und wie ihr das auch könnt!

Am besten starten wir mit der Frage, ob sich mit einem Foodblog Geld verdienen lässt.

Kurze Antwort darauf: Ja!

Etwas längere Antwort: Ja. Wenn man sich davor mit viel Liebe, Arbeit und Engagement eine Community aufgebaut hat.

Die ganze Wahrheit: Ich habe es schon im Post zu meinem Start in die Selbstständigkeit gesagt, bis ich das erste Mal ein minibissichen für meine Arbeit vergütet wurde, habe ich entspannte 1400 Stunden in meinen Blog investiert. Und zwar nur für Beitragserstellung.

Das bedeutet: Mit einem Blog von heute auf morgen viel Geld zu verdienen ist eher schwierig.

Vom Bloggen leben

Aber. Und jetzt kommt das ganz große Aber: Nach ein paar Jahren regelmäßiger Arbeit sieht die Sache komplett anders aus. In der Zeit habe ich mit dem Kochkarussell eine Plattform geschaffen, die monatlich von hunderttausenden (!) absolut knallermäßigen Lesern besucht wird und kann gut von meiner Arbeit leben.

Und wisst ihr was? Was ich kann, könnt ihr auch! Darum geht es jetzt zu dem Teil, der euch wirklich interessiert: Wie verdienen Foodblogger denn nu ihr Geld? Das ist natürlich von Blogger zu Blogger unterschiedlich, meine Einnahmensströme lassen sich momentan etwa so aufteilen:

  1. Kooperationen
  2. Auftragsarbeiten
  3. Werbeanzeigen
  4. Affiliate-Link

1. Kooperationen

Koops sind mit Sicherheit die bekannteste und häufig auch lukrativste Art, um mit einem Blog Geld zu verdienen. Die ganze Sache läuft im Normalfall so ab, dass ich in einen Rezeptpost ein Produkt von einer Marke, die ich toll finde, einbinde. Das bedeutet, ich entwickele ein Rezept mit dem Produkt und stelle euch das Produkt in einem Absatz vor. Der Beitrag wird als Werbung gekennzeichnet und der Kooperationspartner kann dadurch sein Produkt einer neuen Community vorstellen und die Vorteile des Produktes aufzeigen. Früher waren Kooperationspost vor allem auf den Blog beschränkt. Heute gibt es auch immer mehr Social Media Kooperationen, bei denen die Kooperation beispielsweise über den Instagram-Kanal eines Foodbloggers läuft.

2. Auftragsarbeiten

Einer der besten Nebeneffekte eines Blogs ist, dass er gleichzeitig als riesiges Portfolio eurer bisherigen Arbeiten dient. Ich habe über das Kochkarussell schon eine Menge toller Jobs ergattert, die sich ohne Blog mit Sicherheit nie ergeben hätten. Ich mache zum Beispiel regelmäßig Rezept-, Bild- und Videoproduktionen für Kunden, die diese dann für ihre Website, Social Media Kanäle oder Promo-Materialien verwenden. Es lohnt sich also doppelt, sich für eure Blogbeiträge richtig ins Zeug zu legen. Damit macht ihr nicht nur eure Leser glücklich, sondern zeigt potentiellen Kunden auch, was ihr drauf habt.

3. Werbeanzeigen

Wer kennt sie nicht, die guten alten Banner-Ads. Früher hat es sich dabei um eine der bestbezahltesten Werbeformen gehandelt, heute muss man schon eine ordentliche Reichweite haben, damit sie sich lohnen. Konkret funktioniert das Ganze so: Wenn ihr auf die Werbeanzeigen klickt, bekomme ich eine Provision. Es handelt sich also um eine passive Einnahmequelle. Das bedeutet, dass ihr damit auf eurer Website auch ohne euer Zutun Geld verdienen könnt. Allerdings braucht ihr wie gesagt eine hohe Reichweite, damit die Anzeigen sich lohnen.

4. Affiliate Links

Wenn ihr auf einen sogenannten Affiliate Link oder Werbelink klickt und etwas darüber bestellt, bekommt der Blogger eine Provision. Die ist nicht besonders hoch, die Einnahmen können sich aber mit der Zeit summieren. Das Tolle daran ist, dass über Affiliate Links Produkte empfohlen werden können, die man selbst gerne benutzt, ohne, dass dem Leser dafür Kosten entstehen. Der Preis bleibt also gleich, der Websitebetreiber bekommt nur einen kleinen Teil des Verdienstes ab.

Fazit

Es ist definitiv möglich, mit einem Blog Geld zu verdienen, dafür sind viele andere Vollzeit-Blogger und ich der beste Beweis. Dabei ist es aber super wichtig, mehrere Einnahmequellen zu haben, damit das Risiko sich verteilt und auch schlechtere Monate gut finanziert sind.

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9 Kommentare

  1. Hallo Mia, danke für deine Offenheit, das klingt ziemlich gut. Bietest du auch Foto-Workshops an? Das wäre etwas, was mich total interessieren würde!
    Und kommen die Kunden auf dich zu, wenn du für sie Auftragsarbeiten machst oder gibt es da Portale? Falls es da Portale gibt, würden mich Links interessieren.

    Antworten
  2. Hi Mia,

    vielen lieben Dank für diesen tollen Einblick! Deine positiven Worte sind wirklich sehr motivierend. Es ist unglaublich bewundernswert, was du dir mit deinem Blog aufgebaut hast und wie viele Menschen du täglich damit inspirierst. 🙂

    Antworten
    • Liebe Funda, ich freue mich so, dass dir der Beitrag gefallen hat. Und ganz ehrlich, das schafft jeder, der es wirklich möchte. Man muss nur genug Zeit, Arbeit, Wille und Liebe reinstecken 🙂

      Antworten
  3. Hallo Mia,

    schöne Zusammenstellung. Und schöne Idee auch Workshops zu geben – so können auch kleinere Blogger von deinen Erfahrungen profitieren.

    Viele Grüße
    Nicole

    Antworten
  4. Hallo Mia, ich bin heute über deine Blog gestoßen und lese gerade die Blogger Artikel . vielen Dank für deine Insides! Eine Frage hätte ich an dich, da ich grad selber mit dem Gedanken spiele einen Foodblog zu starten. Im US Bereich nutzen ja die ganzen Foodblogger Mediavine and adthrive ads anstelle von Adsense, da sie damit angeblich viel höhrere Auszahlungen bekommen. Weißt du, ob es im Deutschen auch andere Ad Netwzwerke gibt, die vielleicht besser zahlen als Adsene? Und kann man im Foodbereich eigentlich Schätzungswerte abgeben, wieviel € man z.b. pro 1000 monatliche Besucher verdienen kann?

    Antworten
    • Hi Diana, na da hast du ja schon ordentlich recherchiert! 🙂 Also, Mediavine kann wohl auch von deutschen Bloggern genutzt werden, aber du brauchst dafür ziemlich hohe Seitenaufrufe. Ich kenne in Deutschland keine vergleichbaren Netzwerke. Allerdings gibt es Agenturen, die sich um die Vermittlung kümmern. Sobald ich darüber aus eigener Erfahrung berichten kann, schreibe ich gerne mal darüber! Ganz viel Erfolg für deinen Blogstart und vielleicht ist der Blogger-Newsletter dann ja auch was für dich 🙂

      Antworten
  5. Hallo Mia, Gott sei Dank bist Du Foodbloggerin geworden. Ich habe schon so viele leckere Gerichte von Dir nachgekocht.
    Gerade ebend, habe ich deinen Süßkartoffel-Hackfleisch-Auflauf gemacht und sogar die Freundinnen meiner Tochter(8&9Jahre) haben nach Nachschlag gefragt. Bitte inspiriere mich weiter, mit so vielen tollen Rezepten. LG Anke

    Antworten
  6. Sehr gut geschriebener und interessanter Artikel. Eine sehr gute Aufstellung. Da kann sicherlich der ein oder andere was mit anfangen. Ich finde es wichtig, sich immer mit den unterschiedlichsten Möglichkeiten auseinander zu setzen. So findet jeder etwas passendes.

    Antworten
    • Das freut mich sehr lieber Christopher! 🙂

      Antworten

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und ich liebe Essen.

Ich bin Nordlicht, Hundemama und das Kochkarussell ist mein zweites Zuhause. Komm, lass uns ne Runde drehen!

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